- Erschienen
- 2004
- Seiten
- 335
- Verlag
- Schöningh
Klappentext
Wohl kaum ein anderer Mythenkomplex griechischen Ursprungs übte auf Rom eine solche Faszination aus wie die Geschichte von den Pelopiden. Welche Bedeutung man dem Thema beigemessen hat, bezeugen die zahlreichen Tragödien mit dem Titel Atreus oder Thyestes, in deren Zentrum jener Frevel steht, der den sittlichen Tiefpunkt des Geschlechtes markiert: die coena Thyestea. Die Untersuchung geht den Voraussetzungen und Bedingungen nach, die den außergewöhnlichen Erfolg gerade dieses Mythos ermöglichten. Es zeigt sich, daß die große ideologische Aussagekraft, die der Mythos im Verständnis des römischen Publikums entfaltete, auf die ganz spezifische Gestalt zurückzuführen ist, welche der Tragiker Accius dem Stoff in mehreren seiner Dramen verliehen hat.
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