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Hitlers Reichskirchenminister
nationalsozialistische Kirchenpolitik als strategisches Scheitern 1935-1941
Band 150 · Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte : Reihe B, Forschungen
- Erschienen
- 2026
- Seiten
- 372
- Format
- Gebunden
- Verlag
- Brill Schöningh
Klappentext
Warum scheiterte der Reichskirchenminister – und welchen strategischen Nutzen zog Hitler daraus?
Das vorliegende Buch analysiert das vollständige Scheitern des von Hitler persönlich eingerichteten Reichskirchenministeriums unter Hanns Kerrl als bewusst geschaffene dysfunktionale Institution. Kerrl, der als Kirchenminister nicht ein einziges seiner Ziele erreichte, brillierte in diesem Scheitern als der nützliche Verlierer in Hitlers kirchenpolitischer Strategie: Der Diktator war bemüht, die relativ kirchenfreundliche Fassade seines Ministers zu wahren und die Kooperation der Kirchen mit dem Regime aufrecht zu erhalten. Dies diente dazu, seine Macht innerhalb des NS-Herrschaftsapparates zu vergrößern und sich nach außen hin als Integrationsfigur für sämtliche kirchenpolitischen Strömungen zu inszenieren. Basierend auf umfassendem Quellenmaterial entlarvt die vorliegende Untersuchung das vermeintliche Scheitern als gezielte Strategie Hitlers.
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