- Erschienen
- 1992
- Seiten
- 157
- Verlag
- Suhrkamp
Klappentext
Auf die »Zwischenräume« kommt es einem der Protagonisten in Hermann Lenz᾿ neuer Erzählung, dem Maler Robert Roß, an. Bei seinen Bildern verleihen die Zwischenräume den Gegenständen ihre Form, lassen die Konstellationen zwischen ihnen hervortreten, aber auch das einzelne, so daß es von ihm in der Kunstwelt heißt, seine Bilder seien »zwar, was ihr Äußeres betraf, traditionalistisch oder konservativ gemalt, aber von innen her und durch die Farbschicht hindurch oder weil alle Wirkung ins einzelne und Kleine vertieft wurde, modern«. Und indem Hermann Lenz, wie sein Protagonist, das einzelne und Kleine vertieft, läßt er ein Panorama unserer Zeit deutlich werden – mit all ihren Verlusten, aber auch den Momenten, die an vergangenes glückliches Leben erinnern und ein zukünftiges glückliches Leben bewahren.
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