- Erschienen
- 2025
- Seiten
- 930
- Format
- Gebunden
- Verlag
- Suhrkamp
Klappentext
In dieser zweisemestrigen Vorlesung aus den frühen 1960er Jahren gibt Theodor W. Adorno einen Grundriss seines Denkens über Ästhetik. In Auseinandersetzung mit dem Status der Künste aus der Perspektive des 20. Jahrhunderts sowie mit gesellschaftskritischem Blick auf das Kunst- und Kulturgeschehen der Nachkriegszeit entfaltet er die zentralen Begrifflichkeiten seiner bahnbrechenden ästhetischen Theorie: Schein und Ausdruck, Mimesis und Rationalität, Kunst und Autonomie, Naturschönes und Kunstschönes, das Kunstwerk als Kraftfeld, der Vorrang des Objekts, das Erhabene und die Form. Systematisch führt Adorno in die maßgeblichen philosophischen Theorien zum Thema ein, widmet sich aber auch konkreten Kunstformen sowie der kontrovers diskutierten Frage nach der Relevanz von Kunst in der Gesellschaft. Luzide und unnachgiebig kommentiert er die kulturkonservativen Strömungen seiner Zeit. Am wichtigsten aber und von ungebrochener Aktualität: Er bestimmt Kunst und ästhetische Erfahrung neu – als kritische Praxis.
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