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Maschinische Normativität
über Leben und Technik im digitalen Kapitalismus nach Félix Guattari
- Erschienen
- 2026
- Seiten
- 206
- Format
- Taschenbuch
- Verlag
- transcript
Klappentext
Maschinische Normativität bezeichnet die biologisch fundierte und sozial vermittelte Fähigkeit, das Zusammenwirken von Menschen und Maschinen zur selbstbestimmten Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens zu nutzen. Diesen Gedanken hat der Psychoanalytiker und Philosoph Félix Guattari in einer Fülle von Arbeiten entfaltet – von seinem frühen Engagement für eine Reform der Psychiatrie über die Zusammenarbeit mit Gilles Deleuze bis hin zu seinem Plädoyer für neue Formen der Ökologie. Dabei profilierte Guattari immer wieder das kinematographische Wechselspiel von Wahrnehmung und Bewegung, Überlegung und Handlung, Betrachtung und Gestaltung. Henning Schmidgen zeigt, warum dies eine besondere Relevanz für die Analyse und Kritik eines zunehmend digitalisierten Kapitalismus aufweist.
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