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Cover von „Deutschland und die USA im Vor- und Nachmärz“ Band 23

Ein Buch bei Eselsohr

Deutschland und die USA im Vor- und Nachmärz

Marion Freund, Thomas Giese, Astrid Haas, Christian Hansen, Wilhelm Kulke, Ladislaus Lönnecker, Laura Nippel, Alexander Ritter, Wilfried Sauter, Sigrid Thielking, Uwe Zemke

Politik - Literatur - Wissenschaft

Band 23 · Jahrbuch

Erschienen
2018
Seiten
442
Format
Taschenbuch
Verlag
Aisthesis Verlag

Klappentext

Die USA – Terra incognita für die meisten Europäer im frühen und mittleren 19. Jahrhundert – spielten als Modell staatswissenschaftlichen, verfassungsrechtlichen und politischen Denkens bei den Vertretern und Verteidigern der monarchischen Herrschaft und ihres Machtgefüges genauso wie bei den Anführern und Anhängern gemäßigter und radikaler Reform-, Oppositions- und Widerstandsbewegungen, aber auch an deutschen Universitäten und Akademien, in literarischen und philosophischen Zirkeln, in Unternehmer- und Verlegerkreisen, Künstlerbünden und der medialen Öffentlichkeit eine zentrale Rolle. Zugleich stellte die Neue Welt ein Sehnsuchtsziel für Freiheitsliebende, politische Flüchtlinge, Auswanderungswillige und Wirtschaftsmigranten, aber auch bisweilen die gefürchtete Endstation für verbannte Gefangene dar: Das Spektrum der Funktionen, Aufgaben, Bilder und Vorstellungen ist breit, das die Vereinigten Staaten von Amerika in der Wahrnehmung der Zeitgenossen im Vor- und Nachmärz einnahmen und das ihnen zugeschrieben wurde – nicht zuletzt auch in der (Emigrations-)Literatur. Gerade die repressive, restaurative Politik in Europa und hier vor allem in den Einzelstaaten des Deutschen Bundes bildete für viele unter Verfolgungsmaßnahmen und Zensurbedingungen arbeitende und leidende Oppositionelle, Intellektuelle, Gelehrte und Kulturschaffende den Ausgangspunkt für ihre intensive Auseinandersetzung mit dem Verfassungs-, Regierungs- und Gesellschaftssystem der USA und den dort, wie es scheint, ohne Probleme vertretenen und verwirklichten Ideen von Freiheit, Demokratie, Recht, Föderalismus, Republik und Revolution und inspirierten sie gleichzeitig zu einer umfassenden künstlerischen und wissenschaftlichen Beschäftigung mit den jenseits des Atlantiks vorgefundenen und noch näher zu erkundenden Kulturen, Sprachen und Landschaften. Diese waren – ebenso wie die Ur-Einwohner, die Native Americans, und die als fremdartig empfundene afro-amerikanische Bevölkerung oder das Leben in den von Deutschen dominierten Siedlungsgebieten und Stadtteilen – häufig Gegenstand von wissenschaftlichen Abhandlungen, länderkundlichen Studien, Reiseberichten, Auswanderungsratgebern, Lebenserinnerungen und autobiographisch fundierten Werken, historischen Romanen und Erzählungen sowie von journalistischen Reportagen.

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  • Band 16 Literaturbetrieb und Verlagswesen im Vormärz
  • Band 17 Wissenskulturen des Vormärz
  • Band 22 Anarchismus in Vor- und Nachmärz
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  • Band 29 Deutsch-britischer Kulturtransfer im Vormärz Eleoma Bodammer, Norbert Otto Eke, Rotraut Fischer, Astrid Köhler, Joseph A Kruse, Waltraud Maierhofer, Carmen Reisinger, Margaret Rose, Michael Schwedt, Peter Sprengel, Michael Thomas, Sandra Vlasta, Michael White
  • Band 31 Polemik, Kontroverse, Disput, Zensur - literarische Streitkulturen im Vormärz
  • Band 1990 Das 19. Jahrhundert
  • Band 1991 Deutsche Syntax
  • Band 2012 Wale tragen keine Schuhe

Alle Bände der Reihe

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