- Erschienen
- 2011
- Seiten
- 123
- Format
- Taschenbuch
- Verlag
- Passagen-Verl
Klappentext
Wolfram Malte Fues‘ neuer Gedichtband erweist sich einmal mehr als lyrische Forschungsexpedition in ferne Wortwelten, die uns doch viel näher sind als geglaubt. Dichotomien werden dabei zu Diversitäten erweitert, führen dadurch zu Dialogen und wieder darüber hinaus. 12 Tuschezeichnungen und eine Nachbemerkung komplettieren das Werk.1 – 0. Ja – nein. Wahr – falsch. Gut – böse. Schön – hässlich. Sinn und Wert entstehen aus Gegen-Sätzen. Löschen wir den Gedankenstrich und den Punkt. Weiten wir 0 und 1 in eine Zeichenfolge aus, die aller möglichen Gegen-Sätze auf der Oberfläche aller möglichen Sätze mächtig ist. Überall und irgendwo. Plötzlich und zufällig. Beinahe und bei-ferne. Eine Welt. Eine Welt? Das Digitale sprengt das Duale, um es über sich auszustreuen. Das Duale geht im Digitalen auf, um es als seine Sphäre zu entdecken. Diesem mit jedem Zeichenschritt sich neu ziehenden Grenzweg folgt dual digital.
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