Ein Buch bei Eselsohr
Leanne Picthall - meaning so well
- Erschienen
- 2026
- Seiten
- 55
- Format
- Taschenbuch
- Verlag
- Modo Press
Klappentext
Die Ölgemälde der Westschweizerin Leanne Picthall (*1999) zeigen klassische Genres wie Selbstporträt, Porträt, Stillleben und Tierbild. Auch die Interaktion zwischen Mensch und Tier auf persönlicher Ebene interessiert die Künstlerin. Ihre Bildsprache leitet sich von der Ästhetik zeitgenössischer Video- und Smartphone-Fotografie ab, sie wählt ungewöhnliche Ausschnitte, stark herangezoomte Details oder Standbilder als Vorlagen für ihre Gemälde. Die Kindheit und eigene Gefühle werden ebenso thematisiert wie ihre Grossmutter, der als Fahrradmechaniker arbeitende Bruder, Freunde oder der eigene Hund und andere Tiere. Einige Bilder haben Text als Gegenstand, zu lesen ist etwa „afraid of a lot“ oder „it’s fine“. Die dreisprachig aufgewachsene Picthall betitelt ihre Werke in englischer oder französischer Sprache. Zentrale Motive im aktuellen Schaffen von Leanne Picthall sind Fragen des Künstlerseins, der Performanz auf der Bühne und im alltäglichen Leben: Charaktere, die wir verkörpern, Rollen, die wir spielen. Dabei bewahren die in gedeckten Farben ausgeführten Arbeiten eine spielerische Leichtigkeit und bleiben für Interpretationen offen. Die Publikation geht auf eine Kabinett-Ausstellung im Museum Franz Gertsch zurück. Mit einem Essay der Kuratorin Anna Wesle.
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