Ein Buch bei Eselsohr
Die Judenbuche
Julian Voloj, Annette von Droste-Hülshoff
nach Annette von Droste-Hülshoff
- Erschienen
- 2017
- Seiten
- 131
- Format
- Gebunden
- Verlag
- Knesebeck
Klappentext
Der Klassiker Die Judenbuche von Annette von Droste-Hülshoff gilt bis heute als Meisterwerk, dessen Geschichte nichts an Aktualität verloren hat. Kriminalroman und Milieustudie zugleich, werden in der Erzählung Fragen von Recht und Gerechtigkeit, Schuld und Sühne aber auch von Intoleranz und Vorurteilen thematisiert. Die Symbolkraft der Natur spielt eine große Rolle. Friedrich Mergel durchlebt nach dem Tod seines Vaters in einem westfälischen Dorf eine Jugend als Außenseiter. Nach und nach wird er in die Machenschaften seines Onkels verwickelt. Nach dem Mord an dem Juden Adam unter einer Buche flieht Friedrich zusammen mit seinem einzigen Freund. Die jüdische Gemeinde kauft den Baum und bringt in der Hoffnung auf höhere Gerechtigkeit für den ungesühnten Mord einen Spruch mit einer Warnung an. Eines Tages findet man tatsächlich einen Toten unter dem Baum ... Die düster-bedrohliche Atmosphäre der Handlung wird in dieser Graphic Novel durch die Zeichnungen der namhaften Illustratorin Claudia Ahlering, die dem Stil der Zeit entsprechen, aufgegriffen und betont.
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